Endlich Urlaub! Endlich in die Sonne!

Die Koffer sind kaum ausgepackt, da brutzelt so mancher Neuankömmling schon am Strand. Abends ist dann die Bescherung zu besichtigen.

Ein Sonnenbrand ist immer ein Alarmsignal unserer bereits geschädigten Haut – ausgelöst durch UV-B Strahlen.

Ein Sonnenbrand zeigt sich als erste, sofortige Auswirkung. Oberflächlich betrachtet erholt sich Ihre Haut zwar (nach einigen Tagen), aber tief drinnen ist ein bleibender Schaden längst entstanden.

Sollten sich solche Schädigungen wiederholen, kann sich, vielleicht Jahre später, Hautkrebs entwickeln. Also Vorsicht!

Auch die UV-A Strahlen sind nicht harmlos. Sie dringen bis in mittlere Hautschichten vor. In Überdosis genossen lassen sie unsere Haut schneller altern und steigern ebenfalls das Hautkrebsrisiko.

Wenn auch die Sonne in unseren nördlichen Breiten nicht so intensiv strahlt wie am Äquator, so hinterlässt sie doch ihre Spuren. Wer die Sonnenwirkung auf seine Haut unterschätzt, der muss dafür teuer bezahlen. Die Sommersonne an der See und vor allem auf See besitzt eine verblüffende Intensität.

Trotz der Gefahren: UV-Strahlen können auch heilen, beispielsweise Hautkrankheiten wie Schuppenflechte oder Akne. Unser Körper braucht das UV-Licht auch, um Vitamin D3 zu bilden, um Phosphor und Kalzium zu verwerten, die für den Knochenaufbau und -erhalt wichtig sind. Dafür müssen wir uns jedoch keineswegs in die pralle Sonne legen. Es reicht ein Viertelstündchen Sonne auf Gesicht und Hände.

In der Sonne besonders gefährdet sind Kinder.

Ihren Nachwuchs sollten Sie deshalb immer besonders gut schützen. Babys und Kleinkinder unter 12 Monaten gehören überhaupt nicht ins Sonnenlicht, sondern immer in den Schatten. Kleinkinder sollten nur in lockerer Kleidung, mit Hütchen und geschützt durch geeignete Cremes in der Sonne spielen. Auch Erwachsenen tun Sonnen-Pausen nur gut.
Die häufigsten Sonnenbrandursachen sind Sonnenbäder ohne Sonnenschutz, zu niedrige Lichtschutzfaktoren, zu spätes Eincremen (nämlich erst am Strand) oder Nachcremen nach Ablauf der „erlaubten“ Zeit.

Ein Neopren-Anzug schützt natürlich auch gut …

Die 4 Hauttypen

1. Immer Sonnenbrand – niemals Bräunung

Häufigste Merkmale: helle Haut, Sommersprossen, blonde oder hellrote Haare, blaue oder grüne Augen – grundsätzlich mindestens Lichtschutzfaktor 15

2. Immer Sonnenbrand – schwache Bräunung

Häufigste Merkmale: helle Haut, blonde Haare, blaue oder grüne Augen In den ersten Sonnentagen mindestens Lichtschutzfaktor 14, später 9 – 14

3. Leichter Sonnenbrand – gute Bräunung

Häufigste Merkmale: dunkle Haare, braune Augen In den ersten Sonnentagen mindestens Lichtschutzfaktor 8, später 5 – 8

4. Nie Sonnenbrand – immer Bräune

Häufigste Merkmale: von Natur aus dunkle Haut, dunkle oder schwarze Haare, braune Augen In den ersten Sonnentagen mindestens Lichtschutzfaktor 4, später 2 – 4 Auch der sonnen-unempfindliche Hauttyp ist nicht immun gegen Sonnenbrand.

Der Lichtschutzfaktor

Der Lichtschutzfaktor (LSF) ist die Multiplikationszahl, mit der Sie Ihre persönliche Sonnenzeit ungefähr berechnen können. Beispiel: Wer ohne Sonnenschutz nach zehn Minuten Sonnenbaden eine Hautrötung bekommt, bekommt sie mit LSF 15 erst nach 150 Minuten.

Grundsätzlich gilt: Lieber einen höheren Lichtschutzfaktor nehmen. Denn je langsamer die Haut an die Sonne gewöhnt wird, desto intensiver und langanhaltender ist die Bräune.

Sonnencreme sollte immer mindestens 30 Minuten vor dem Sonnenbad aufgetragen werden. Schwitzen und Hautkontakt kann die Wirkung reduzieren. Aber beachten Sie: Nachcremen verlängert die Schutzwirkung nicht, sie erhält sie nur.

Parfüms und Deos können in der Sonne zu hässlichen Pigmentflecken führen. Bei Medikamenten sollten Sie auf lichtsensibilisierende Nebenwirkungen achten.

Acht Regeln fürs Sonnenbaden

1. Meiden Sie Sonne in der Mittagszeit

2. Bleiben Sie in den ersten Urlaubstagen im Schatten und geben Sie Ihrer Haut Zeit zum Eingewöhnen

3. Cremen Sie sich rechtzeitig ein, also bevor Sie an den Strand gehen

4. Denken Sie ans rechtzeitige Nachcremen. Auch nach dem Baden

5. Verwenden Sie keine Deos und Parfums in der Sonne, Sie riskieren sonst Pigmentflecken

6. Achten Sie bei Medikamenten auf Nebenwirkungen in der Sonne

7. Kinder sollten in den ersten Lebensjahren nicht direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden

8. Vorbräunen im Solarium ist eher nicht empfehlenswert, denn noch mehr UV-Strahlung schadet der Haut

Auch Kleine können ganz groß sein: Das beschauliche Ostseebad Sierksdorf hat rund vier Kilometer Strand zu bieten. An der Appartementanlage, gleich neben dem „Hansapark“, ist der Strand mit rund 80 Meter Breite am weitläufigsten. Dort ist auch eine kleine Strandpromenade angelegt. In Richtung Süden folgt dann die Steilküste , an der sich in einem Bereich auch Gäste ohne Kurkarte kostenlos aufhalten können. Der Strand unmittelbar vor dem Ortskern liegt weit ab von jedem Verkehrslärm. Dicht entlang der Hauptstraße verläuft der Strand dann weiter bis zur Ortsgrenze von Haffkrug

Details

Strandsauberkeit: Note 2
FKK-Bereich: nein
Hundestrand: nein
Burgenbau erlaubt: nein
Strandkorbvermietung: ja
Preis pro Tag: 11 Euro
Strandkörbe mit Aschenbecher: nein
(Aschenbecher zum Mitnehmen gibt´s gratis)
Kinderspielplatz: ja

Besonderes Angebot an diesem Strand:
„Hansapark“, der einzige Erlebnispark Deutschlands direkt am Meer

Gesamteindruck

Gepflegter Strand mit sehr unterschiedlichem Charakter. Gemütliche Atmosphäre, Restaurants und Imbiss-Stände in der Nähe

Weitere Auskünfte

Kurverwaltung Sierksdorf, Vogelsang 1, 23730 Sierksdorf, Telefon 04563 – 478 990, Fax 478 99 18, Internet: www.sierksdorf.de, E-Mail info@sierksdorf.de

Amrum ist die Insel der weiten Strände. Europas breitester Strand, ist eine der Insel unmittelbar angelagerte Sandbank, der “Kniepsand”. Wege über den “Kniepsand” bis zum Wassersaum sind ganz schön lang. Man muss ganz gut zu Fuß sein für diese Distanzen. Manchmal sind es “nur” 800 Meter bis zum Wasser, manchmal muss man mehr als einen Kilometer bewältigen. Amrum hat noch einiges mehr zu bieten als Europas breitesten Strand: Die Insel ist für nordfriesische Verhältnisse ungewöhnlich waldreich. So ausgedehnte Wälder wie auf Amrum gibt es sonst nirgendwo an der Nordsee.

Alles ist Strand an dieser kleinen Insel. Kilometerlang und wirklich kilometerbreit. Und sonst? Ausgedehnte Dünenlandschaften und viel Wald hat das Eiland, erstaunlich viel Wald. Dazu schöne Radwanger- und Reitwege.
Amrum (friesisch: Öömrang) misst nur gut 20 Quadratkilometer. Zählt man den unmittelbar angelagerten Kniepsand hinzu, so sind es 29 Quadratkilometer. Sylt ist dreimal so groß. 2500 Dauer-Amrumer bevölkern fünf Dörfer und drei Gemeinden. Etwa die Hälfte der gebürtigen Amrumer spricht noch “Öömrang”.
Amrum ist auch berühmt für seine Seehunde und die größeren Kegelrobben. Tausende bevölkern die Nordsee rings um die Insel. Wer die flinken Fischjäger aus der Nähe sehen möchte, wenn sie sich auf einer Sandbank ausruhen, der geht an Bord eines Ausflugschiffes. Falls im Sommer junge Robben am Badestrand liegen, sollte man sie nicht anfassen.
Das Strandleben begann auf Amrum am Ende des 19. Jahrhunderts, als Männlein und Weiblein sich noch getrennt zum Bade begaben. Die Benetzung der Haut geschah übrigens in streng abgeschirmten Badekarren, die von Pferden in die Brandung gezogen wurden. Erst gegen Ende des Ersten Weltkriegs durften die Familien gemeinsam an den Strand gehen.

Wittdünn

In der Südgemeinde Wittdün erbaute Kapitän Volkert Martin Quedens 1889 das erste “Badehotel”. Ein Jahr später erhielt Wittdün das Prädikat “Nordseebad”. Schon zur Jahrhundertwende hatte sich in der Sommerfrische des Adels, der höheren Beamten und Militärs, ein flottes gesellschaftliches Leben etabliert.

Wittdün ist Amrums “Tor zur Welt”, hier kommen die Urlauberfähren an. Auch im modernen Wittdün lustwandelt man noch gern vor und nach dem Bade auf der Seepromenade, deshalb nennt man sie wohl Wandelbahn. In der Ferne, beinahe am Horizont ist die Strandkorblinie zu erkennen. So ist das eben auf Amrum – bis zum Wasser ist es ein weiter Weg über den Kniepsand. Wen es nicht ans Wasser zieht, der findet Strandkörbe und einen Kinderspielplatz auch unterhalb eines Promenadenrestaurants.
Ende des 19. Jahrhunderts hatte ein Hotelier eine Dampfbahn vom Ortszentrum quer über den Kniepsand bis zu den Badekarren in Betrieb genommen. Die Strecke ist immerhin vier Kilometer lang. Heute läuft man das kleine Stück.
Zum modernen Wittdün gehört das “AmrumBadeland”, ein Meerwasser-Wellenbad mit Saunalandschaft. Der Leuchtturm ist montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr zu besteigen. Im Leuchtturm kann man auch heiraten.

Gesamteindruck:
Familienbad mit großem Strand und moderner Badelandschaft, wenn das Wetter einmal nicht so mitspielt.

Norddorf

Eingerahmt von Dünen im Westen, von Wäldern und Heidelandschaft im Süden und von Wiesen im Norden, so hübsch liegt Norddorf.
An den Strand fährt man hier mit dem Fahrrad. Am Dünenrand, nach einer Tour durch eine schnuckelige Landschaft, wartet ein Parkplatz nur für Fahrräder. Schon schön. Überhaupt ist die gesamte Insel hervorragend geeignet für Pedaleure und auch Reiter. Dabei meidet man natürlich die Hauptstraße. Amrumer Entfernungen (nach Wittdün sind es acht Kilometer) machen esnicht unbedingt erforderlich, dass man sein Auto auf die Insel schafft. Das tun schon genug andere.
Die touristische Entwicklung des Ortes in Gang gesetzt hat Pastor Friedrich von Bodelschwingh, der 1890 nördlich von Norddorf das erste “Seehospiz” begründete. Es sollte ein christliches Gegengewicht zum aufwändigen Treiben in Wittdün werden. Bis 1905 wurden noch vier weitere Hospize errichtet und ein Pastor war zum größten Touristikunternehmer im Kaiserreich geworden. Ab 1892 trat der Alonaer Kaufmann Heinrich Hüttmann in Konkurrenz zu Pastor Bodelschwingh, Hüttmann erwarb zunächst das leer stehende alte Schulhaus von Norddorf und baute es in mehreren Abschnitten zum Hotel “See-Pensionat Hüttmann” aus. Nun kamen auch die Norddorfer auf den Geschmack, mit Badegästen Geld zu verdienen.

Gesamteindruck:
Friesendorf am Rande höchster Dünen mit Meerwasser-Schwimmbad und Kurmittelhaus. Weiter Strand mit Surf- und FKK-Abschnitten wie auf Amrum üblich.

Nebel

Wer in Nebel, übrigens dem Hauptort der Insel, Urlaub macht, hat es nicht weit bis zum Wasser. Es sind nur ungefähr 800 Meter vom Strandübergang bis ins Nasse. Für Amrumer Verhältnisse ist das bemerkenswert wenig. In einer meist dünnen Schicht bedeckt sehr feiner, beinahe pudriger Sand den an dieser Stelle vergleichsweise schmalen Kniepsand,
Nebel ist trotz des in den letzten 50 Jahren verstärkten Tourismus immer noch das Friesendorf geblieben. Hier stehen das “Öömrang-Hüs” (Museum unter Reet, in dem man sich übrigens trauen lassen kann), eine Windmühle (sie beherbergt das Heimatmuseum) und die 800 Jahre alte St. Clemens-Kirche, Amrums Hauptkirche. Ihr Turm ist allerdings noch keine hundert Jahre alt.
Zu Nebel, einem vielleicht 400 Jahre “jungen” Dorf, gehören der frühgeschichtliche Ankerplatz Steenodde und das alte Süddorf, Geburtsort zahlreicher Kapitäne. Von Steenodde schweift der Blick über Hafen und Wattenmeer. Süddorf ist ganz überwiegend landwirtschaftlich geprägt.

Gesamteindruck:
Urlaub bei den Friesen – zwischen feinem Badestrand und Amrumer Behaglichkeit.

Odde

Robinson muss sich so ähnlich gefühlt haben, wie Wanderer auf der Odde. Rund die Hälfte Amrums ist mit Dünen bedeckt und hier, auf der nördlichen Landzunge sind es fast hundert Prozent. Dünen stehen unter Naturschutz, deshalb müssen Besucher die Bohlenwege benutzen. Die Amrumer Odde ist Natur pur und ein einziges Vogelreservat. Irgendeine gastronomische Versorgung sucht man hier vergebens.
Auf 15 Kilometer Länge gibt es auch keinen offiziellen Badestrand, keine Rettungsschwimmer-Station – nur Natur. Ziemlich einsam also, aber auch ziemlich einmalig. Baden sollte man auf der Odde besser nicht. Surfen empfiehlt sich ebensowenig. Dafür ist die Strömung viel zu stark.
Auf der Odde kann man einfach am Strand liegen und den schönen Sommertag genießen, oder man wandert um die die Nordspitze. Wer sich hier ins Wasser wagt, trägt ein hohes Risiko. Wer mehr erfahren möchte über die Vogelwelt, der schließt sich einer der regelmäßigen Führungen an.

Gesamteindruck:
Strand und Dünen so weit das Auge reicht, ideal für Robinson-Fans.

Der noble Badeort mit neuer Promenade macht seinem Namen alle Ehre und bietet den Gästen gleich 3,5 Kilometer Strand (bis zu 40 Meter breit) – komplett mit allen Annehmlichkeiten, die sich Urlauber so wünschen.
Extra-Strandabschnitte für Familien mit Kindern sind reichhaltig mit Spielgerät ausgestattet. Dieser Kurort gehört zu den Top-Adressen an der Ostsee! Der feinsandige Strand ist sehr gepflegt, der Strandtester vergibt dafür die sehr seltene Höchstnote 1. Hier bleiben Strandbesucher von Autolärm unberührt. Zwischen Straße und Strand verlockt die Promenade zu einem Bummel durch Grünanlagen und zum Spaziergang auf die Seebrücke. Während der Hauptsaison sind Parkplätze in Strandnähe selten und begehrt. Von den gut ausgeschilderten kostenfreien Parkplätzen bis zum Meer muss man einige Minuten laufen. Wer keine Kurkarte hat, zahlt für die Strandbenutzung 5,50 Euro pro Tag

Details

Strandsauberkeit: Note 1
FKK-Bereich: ja (Richtung Scharbeutz)
Sport- und Spielstrand: ja (Richtung Scharbeutz)
Burgenbau erlaubt: nein
Strandkorbvermietung: ja
Preis pro Tag: 14 Euro
Strandkörbe mit Aschenbecher: nein
(aber Aschenbecher zum Mitnehmen gibt es kostenlos)
Kinderspielplatz: ja
Hundestrand: ja (beim Hafen Niendorf)

Besonderes Angebot an diesem Strand:
Im Meerwasser-Aquarium „Sea Life“ ist die Unterwasserwelt trockenen Fußes zu erleben. Öffnungszeiten montags bis freitags 10 – 17, sonnabends und sonntags 10 – 18 Uhr, Eintrittspreise: Erwachsene 16, Kinder 9 Euro. Telefon (04503) 358 888.

Gesamteindruck

Super-Strand mit allen Einrichtungen für Sport, Spiel und Spaß. Entsprechend der Qualität auch etwas teurer. Große Auswahl an Geschäften und Restaurants (mit durchaus preiswerten Angeboten)

Weitere Auskünfte

Kurbetrieb Timmendorfer Strand, Timmendorfer Platz 10, 23669 Timmendorfer Strand, Telefon (04503) 35 770,
E-Mail kurbetrieb@timmendorfer-strand.de,
Internet www.timmendorfer-strand.de

Eine kleine Perle unter den Ostseebädern ist Rettin. Dieser beschauliche Ort ist für Familien mit kleinen Kindern sehr gut als Urlaubsdomizil geeignet. Weit ab von jeder Hektik und vielbefahrenen Straßen können sich in Rettin Groß und Klein herrlich erholen.

Details

Strandsauberkeit: Note 2
FKK-Bereich: in Pelzerhaken
Hundestrand: in Pelzerhaken
Burgenbau erlaubt: ja
Strandkorbvermietung: ja
Preis pro Tag: 10 Euro
Strandkörbe mit Aschenbecher: nein
(es gibt auch hier Spezial-Strandaschenbecher gegen Pfand)
Kinderspielplatz: ja

Besondere Angebote: Wettbewerbe im Burgenbauen

Gesamteindruck

Die Neustädter Bucht ist ein ideales Ziel für Familien, die Ruhe und Gemütlichkeit suchen. Außerdem für Camper, hier finden sie eine große Auswahl gut geführter Plätze.

Weitere Auskünfte

Kurverwaltung Ostseebad Neustadt – Pelzerhaken – Rettin
Strandpromenade, 23730 Neustadt
Telefon 04561 – 70 11, Fax 04561 – 70 13
Internet: www.neustadt-ostsee.de, E-Mail: kpelzerhak@aol.com

Wenn Sie sich trauen …

Ganz oben im Norden, auf Deutschlands beliebtester Urlaubsinsel, können Brautpaare auf vielfältige Weise heiraten: in luftiger Höhe, auf See, im Rathaus von Westerland, mitten in Kampen oder im Museum am Wattenmeer. Wir sind Ihnen gern umfassend behilflich – nur trauen müssen Sie sich schon selber … offenbar kein Problem, denn im letzten Jahr haben sich auf der Insel 650 Paare das Ja-Wort gegeben.

Der 34 Meter hohe Hörnumer Leuchtturm (Baujahr 1907) beherbergt das höchste Sylter Trauzimmer. 95 Holzstufen sind es bis hinauf in den siebten Stock. Nach der Trauung geht es weitere 47 Stufen hinauf zur 50 Meter hohen Aussichtsgalerie.

Das Trauzimmer bietet nur Platz für kleine Hochzeitsgesellschaften (maximal neun Personen). Trauungen im Hörnumer Leuchtturm finden nur statt von April bis Oktober, und zwar an jedem ersten und dritten Freitag im Monat. Die Termine sind entsprechend begehrt und brauchen frühzeitige Reservierungen.

In See stechen können Heiratswillige auch: Mit dem Kutter „Gret Palucca“ geht es von List mit Gästeschar und Standesbeamtin hinaus auf See. Nach anderthalb Stunden Kreuzfahrt kehrt das Paar zurück – in den sprichwörtlichen “Hafen der Ehe”. Ein bisschen seefest müssen Sie für diesen Törn schon sein.

Relativ neu sind standesamtliche Trauungen im reetgedeckten Sylter Heimatmuseum, gelegen im Friesendorf Keitum, ganz nahe am Watt. Möglich ist sogar eine kirchliche Trauung am Nordseestrand.

Es gibt noch mehr Möglichkeiten für Ihr Ja-Wort auf der Insel. Wo und wie auch immer Sie auf Sylt heiraten möchten, wir machen Ihnen ein individuelles Angebot, wie Ihr schönster Tag nach Ihren Wünschen mit unserer umfassenden Hilfe aussehen könnte.
Wir kennen die schönsten Plätze, die schnuckeligsten Hochzeitshotels und alle Restaurants von unglaublich schick bis urig und rusikal.

Deutschlands nördlichste Stadt, Heimat von Beate Uhse und des Kraftfahrzeugbundesamtes, besitzt auch einen Strand. Sogar einen weiträumigen, er liegt recht schön, zur Landseite von dichtem Wald abgeschirmt – rund sechs Kilometer außerhalb der City im renommierten Förde-Vorort Solitüde. An diesem rustikalen Naturstrand mit Blick ins Königreich Dänemark gibt es das ganze Vergnügen gratis: Keiner fragt nach einer Strandkarte, wer andere nicht stört, darf auch seinen Drachen Purzelbäume schlagen lassen. Surfer und Kanuten leben in friedlicher Koexistenz. Strandkörbe sucht man hier zwar vergebens, aber wie zum Ausgleich ist das gastronomische Angebot gut und entsprechend gefragt: Restaurant, Bistro, Café und Kiosk – das alles findet sich in einem neuen Gebäude. So verwundert es nicht, wenn bei schönem Wetter die Parkplätze schnell knapp werden. Auch der gut ausgestattete Kinderspielplatz verdient ein Extra-Lob.

Details

Strandsauberkeit: Note 3
Rettungsschwimmer: ja
Strandkorbvermietung: nein
Burgenbau am Strand: nein
FKK-Bereich: nein
Kinderspielplatz: ja
Besonderes Angebot an diesem Strand:
Seebrücke, Volleyballfeld, schöner Kinderspielplatz, Drachenfliegen

Gesamteindruck

So nahe bei Dänemark geht´s lockerer zu – Strand, Bistro und Restaurant sind auch In-Treffs. Die Strandsauberkeit ist verbesserungsfähig

Weitere Auskünfte

Tourist-Information & Service, Speicherlinie 40, 24937 Flensburg, Telefon 0461 – 90 90 20, Fax 0461 – 90 90 36, Internet www.flensburg.de, E-Mail: info@flensburg-tourist.de

Allgemeines

Zu Füßen der beeindruckenden Fehmarnsund-Brücke, im Südosten der Insel, liegt der weiteste (25 Kilometer lang, bis zu 60 Meter breit) und feinsandigste Strand Fehmarns. Hier fühlt sich jeder wohl, der es gern etwas lebhafter mag. Das unmittelbar benachbarte IFA-Ferien-Centrum sorgt für alle denkbaren Freizeit-, Unterhaltungs- und Sportangebote. Entsprechend vielfältig ist auch die gastronomische Auswahl, die Rundum-Versorgung für den ganzen Tag ist absolut gesichert. Beliebt ist der kleine Abstecher zum Fischereihafen Burgstaaken, dort gibt´s Fisch direkt vom Kutter.

Besonderheiten

Seebrücke, neue Promenade, Bootsverleih – und im Hintergrund die Infrastruktur eines Ferienzentrums

Gesamteindruck

Sehr gepflegter Familienstrand mit schöner Promenade und Maxi-Angebot für Aktiv-Urlauber.

Sauberkeit : 1-2

FKK-Strand : nein
Hundestrand : nein
Burgenbau erlaubt : nein
Strandkorb-
vermietung : ja
Strandkörbe mit
Aschenbecher : nein – gibt’s aber gratis zum Mitnehmen
Kinderspielplatz : ja
Rettungsschwimmer: ja

Adresse :

Insel-Information Fehmarn
Landkirchner Weg 2
23769 Burg auf Fehmarn

Telefon : 04371 – 868 686
Fax : 04371 – 868 642

Internet : www.fehmarn-info.de
E-Mail : info@fehmarn.de

Allgemeines

Am Steinwarder Strand von Heiligenhafen geht die Post so richtig ab. Zwischen Festland und Fehmarn, die Fehmarnsund – Brücke immer im Blick, wird keineswegs bloß in der Sonne gefaulenzt. Eine ordentliche Brise weht eigentlich immer, für die norddeutsche Windsurferszene ist dieser Strand deshalb ein angesagter In-Treff.

Auf der schmalen Landzunge (dort wo das Wäldchen lichter wird) parken Surfer-Vans im Dutzend, während die Beach-Boys über die Ostsee heizen. Das reine Badeleben an diesem zwar schmalen, aber 4,8 Kilometer (!) langen Strand spielt sich mehr im Bereich der Rettungsschwimmer-Hauptwache ab. Dort findet sich auch ein gastronomisches Angebot, das ein Urlauber zum Wohlbefinden so braucht.

Das sollte Schule machen: Die Strandübergänge sind im Ostseeheilbad Heiligenhafen kindgerecht mit Figuren und Symbolen gekennzeichnet, nicht mit Zahlen. In Strandnähe finden sich nur kostenfreie Parkplätze.

Besonderheiten

6 Badestege, Tretbootvermietung, Katamaranvermietung.

Strandneuigkeiten

Neubau 1. Abschnitt Anfang Mai – Mitte Juni
Neubau 2. Abschnitt Mitte September – ?

Gesamteindruck

Ruhiger Familienstrand hinter Wäldchen und kleinen Dünen in einem beschaulichen Badeort mit gewachsener Infrastruktur (Hafen und Altstadt).

Sauberkeit : 2
FKK-Strand : Ja
Hundestrand : Ja
Burgenbau erlaubt : Ja
Strandkorb-
vermietung : Ja
Strandkörbe mit
Aschenbecher : –
Kinderspielplatz : Ja
Rettungsschwimmer: Ja
Name des Strandes Badestrand
Länge des Strandes ca. 4 km
Größte Breite ca, 250 m
Adresse : Tourist-Information Heiligenhafen
Bergstr. 43
23774 Heiligenhafen
Telefon : 04362 – 90 72 0
Fax : 04362 – 39 38
Internet : www.heiligenhafen.de
E-Mail : tourist-info@heiligenhafen.net

Sylt fasziniert. Nirgends auf der Welt ist der Himmel weiter, das Licht so besonders. Viele Künstler haben Sylt deshalb zu ihrer Wahlheimat erkoren. Natürlich auch wegen der Einsamkeit. Denn es herrscht nicht immer Hochsommer. Doch selbst in der quirligsten Zeit gibt es auf der Insel immer noch stille Plätze, wunderbare Orte zum Verweilen und Seele baumeln lassen. Man muss sie nur finden. Einige Hinweise geben wir Ihnen gern auf diesen Seiten.

Überblick

Rund 40 Kilometer lang und bei Rantum, an seiner schmalsten Stelle, manchmal nur noch gut 500 Meter breit, in Höhe von Blidselbucht unsichtbar gequert vom 55. Breitengrad, ungefähr noch 90 Quadratkilometer groß und entlang einer 107 Kilometer langen Küstenlinie von Wasser umgeben, das ist Sylt, die „Königin der Nordsee“.

Wohl 20.800 Menschen in sieben Gemeinden leben ständig auf diesem Eiland, schätzungsweise 10.000 Zweitwohnungsbesitzer kommen zeitweise hinzu – genauso wie jährlich rund 670.000 Urlauber.

Party-Zone

Ungewöhnliche 1700 Sonnenstunden jährlich verzeichnen die Meteorologen für Sylt, vielleicht gibt es deshalb nirgendwo sonst in Deutschland so viele Sonnenuhren wie auf dieser Insel.

Samoa, Sansibar und Abessinien sind keine fernen Gestade, es sind berühmte Nacktbadestrände auf dieser Insel der Schönen und der Reichen.

Prominenz kam schon früh nach Sylt: Der dänische König Friedrich VI. übernachtete 1825 in der Alten Landvogtei von Tinnum, 1888 kam die rumänische Königin Elisabeth, sie wurde Namensgeberin der Elisabethstraße in Westerland. Die Monarchin schrieb nämlich Gedichte unter ihrem Künstlernamen Carmen Sylva. Ab 1925 wurde das Kampener Anwesen „Kliffende“ (unterhalb des Quermarkenfeuers gelegen) zu einer Prominentenherberge. Thomas Mann („Die Buddenbrooks“) wohnte gern dort, ebenso Maler Emil Nolde und Verleger Erich Rowohlt.

Ungefähr ab 1960 kamen die Wirtschaftskapitäne (Berthold Beitz ist immer noch treuer Kampianer), sie machten “Buhne 16” zu ihrem Treffpunkt. Gunter Sachs, seinerzeit bekanntester deutscher Playboy, spielte regelmäßig als Torwart in einer Fußball-Auswahl, der Hamburger Verleger Axel C. Springer besaß am Kampener Watt den imposanten Klenderhof und Spiegel-Herausgeber Rudolf Augstein fand auf Sylt seine letzte Ruhestätte. Heute trifft man bekannte Schauspieler, Politiker, Wirtschaftskapitäne, Sportler und TV-Akteure urlaubend auf der Insel.

Westerland

Westerland feierte in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen als Seebad und seinen 100. Geburtstag als Stadt. Zeitgleich wird die Friedrichstraße, Haupt-Flaniermeile der Inselmetropole, auf “Weltniveau” geliftet. Das geht mit unvermeidlichen Bauarbeiten einher.
Metropolenartig gut gefüllt präsentiert sich der für Sylter Verhältnisse eher schmale Hauptstrand entlang der jüngst erneuerten Seepromenade. Dicht stehen die Strandkörbe im aufgespülten Sand, groß ist die Zahl der Strandläufer. Wer den Trubel mag und die pralle gastronomische Infrastruktur in seiner nächsten Umgebung braucht, der ist hier richtig. Am Hauptstrand herrscht Textilpflicht.

Am nördlichen Ende der Promenade liegt der so genannte Brandenburger Strand. Hier finden Volleyballturniere ebenso statt wie internationale Surf- und Segel-Events. Abends geht die Party ab – bis Punkt 22.00 Uhr. Dann ist Schluss. Einzig Silvester ist alles anders.

Südlich vom Hauptstrand (Richtung „Himmelsleiter“) wird es ruhiger. Der Übergang zum Nacktbadestrand ist eher fließend. Wer ohne lange Wanderung gleich an den nächst gelegenen textilfreien Strand Westerlands gelangen möchte, besucht die „Oase zur Sonne“. Dort wartet ein feiner Sandstrand, wohl 100 Meter breit, und nicht überfüllt. In den Dünen um die „Oase zur Sonne“ hat die Gay-Szene ihre Bastion.

Weiter südlich, an den Strandabschnitten „Dikjen Deel“ und „Baak Deel“, dem unmerklichen Übergang nach Rantum, wird es beständig leerer. So findet jeder (auch im Norden ab “Seenot”) sein ruhiges Plätzchen. In „Dikjen Deel“ (dort befindet sich eine neue Jugendherberge mit allerdings nur 48 Betten) sind Drachen und Modellflugzeuge ab 17 Uhr erlaubt.

Wer sich in den Dünen niederlässt, trampelt wie nebenbei Anpflanzungen nieder, die für den Küstenschutz mühevoll gezogen wurden und unverzichtbar wertvoll sind. Wer also in den Dünen herumläuft, handelt unverfroren und frevelhaft. So etwas ist streng verboten, alten Syltern treibt es die Tränen in die Augen.

Gesamteindruck:
Alles ist im Angebot: Sportstrand, Textilstrand, Familienstrand, Nacktbadestrand, Reviere für Drachenflieger und (Trendsport !!) Kite-Surfer; Strandgastronomie oft in der Nähe.