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Eine Reisekreditkarte beantragen: Das ist zu beachten

Der Zahlungsverkehr im Ausland kann teuer werden. Gleiches gilt für das Abheben von Bargeld. Deshalb ist es vorteilhaft, eine Reisekreditkarte zu haben. Allerdings gibt es große Unterschiede bei den Angeboten. Um nicht in die Kostenfalle zu geraten, sollte bei der Kartenwahl einiges beachtet werden. Lesen Sie hier, worauf es bei der Auswahl einer Reisekreditkarte ankommt.

Reisekreditkarten: Stressfreie Transaktionen im Ausland

Die Vorteile liegen auf der Hand. Mit einer Reisekreditkarte genießen Sie einen entspannten Urlaub. Gebühren beim Abheben von Geld sind je nach Modell niedrig oder fallen gar nicht an. Vor allem wenn Reiseziele außerhalb der Eurozone liegen, machen sich Reisekreditkarten bezahlt. Besonders empfehlenswert sind solche, welche schon eine oder mehrere Versicherungen enthalten. Wer sich genauer nach der passenden Reisekreditkarte erkundigen möchte, findet einzelne Bewertungen zu Kartenanbietern hier auf reisefein.de.

Die verschiedenen Karten-Modelle

So verschieden die Banken strukturiert sind, so unterschiedlich sind die Anforderungen an den Kreditnehmer. Viele verzichten auf die Kartengebühr für den Einsatz im Ausland, sofern sich das Reiseland in der Eurozone befindet. Außerhalb werden aber vielfach Karten- wie auch Fremdwährungsgebühren bzw. Auslandseinsatzgebühren fällig.

Es gibt Reisekreditkarten, welche in jeder Hinsicht gebührenfrei sind. Doch Achtung! Einige Banken setzen ein existierendes Girokonto voraus. Es kommt auch vor, dass nach einem Jahr eine Kartengebühr fällig wird. Auch können mitunter hohe Zinsen anfallen. Vor allem, wenn am Ende eines Monats offene Rechnungen zu verzeichnen sind.

Praktisch ist eine Kreditkarte mit Reiseversicherung. Dies bedeutet weniger Stress bei den Reisevorbereitungen. Oft beinhalten solche Kreditkarten obendrein eine Auslandskrankenversicherung und eine Reisekomfortversicherung. Diese versichert den reisenden gegen Verspätungen im Flugverkehr oder beim Gepäcktransport. Es gibt sogar Modelle, welche außerdem eine Haftpflicht- und oft noch eine Vollkaskoversicherung für Mietwagen beinhalten.

Wichtiger Hinweis: Je mehr Extras die Kreditkarte bietet, desto wahrscheinlicher ist es, dass Jahresgebühren für die Karte und Zahlungsgebühren für Fremdwährung zu entrichten sind. Einige Inklusiv-Versicherungen erbringen nur Leistungen, wenn die Reisekreditkarte schon einmal belastet wurde. So beispielsweise die Mietwagen Vollkaskoversicherung.

Abschließend folgen nun einige Empfehlungen für den Umgang mit Reisekreditkarten. Diese sind unabhängig vom Kreditkartenmodell und helfen Ihnen, Schwierigkeiten aus dem Wege zu gehen.

Vor einer Auslandsreise:

Lassen Sie unbedingt Ihre Bank wissen, dass Sie ins Ausland reisen möchten. Bei einer Prüfung der Transaktionen könnte anderenfalls Missbrauch befürchtet werden und die Sperrung der Kreditkarte erfolgen. Des Weiteren sollten Sie das Limit Ihrer Kreditkarte überprüfen. Gerade im Urlaub stellt sich der Kreditrahmen oft als zu klein heraus. Sprechen Sie mit Ihrer Bank, um ihn vorübergehend zu erweitern.

Während der Reise:

Leisten Sie Zahlungen stets in der Landeswährung. Wer außerhalb der Eurozone mit dem Euro zahlt, muss nicht selten mit zusätzlichen Bankgebühren und Fremdwährungsgebühren rechnen. Sorgen Sie auch dafür, dass Sie immer zahlungsfähig sind. Schon so manchem ist eine Reisekreditkarte Verloren- bzw. kaputt gegangen. Oder sie wurde einfach nicht akzeptiert. Besorgen Sie sich am besten zwei von verschiedenen Anbietern. So haben Sie notfalls eine Alternative.